Was ist das denn bitteschön für ein besch***enes Konzept?
Rad- und Fußverkehr baulich trennen, um zu Fuß Gehende vor rücksichtlosen Radfahrys zu schützen, ist ja okay, aber dann noch die Radfahrys auf der ihnen zugewiesenen Spur mit Kurven und Schwellen gängeln?
Über solche Schwellen würde ich auch nicht fahren, das macht mit einem ungefederten Rad absolut keinen Spaß!Wenn ich das Bild richtig verstehe, dann werden die Maßnahmen zum Beispiel an Zebrastreifen aufgestellt. Das ist doch kein Problem oder? Vor allem, wenn Fußgänger da regelmäßig aus dem Weg springen müssen weil Radfahrer zu schnell oder rücksichtslos unterwegs sind. Am Zebrastreifen haben die Fußgänger ja Vorfahrt.
Ich fänd dann eine Ampel praktischer, weil wenn mal ein Fußgänger kommt müsste man sowieso bremsen statt langsamer zu fahren und wenn keiner kommt stört einen die Schwelle nicht.
Du könntest auch einfach anerkennen, dass andere Menschen mit diesen fucking Schwellen ein Problem haben.
👋
Das mag sein, aber wenn es da ohne Schwellen ständig zu beinahe-Unfällen kommt, würde ich mich trotzdem für die Schwellen entscheiden.
@47363 @JensSpahnpasta @fedibiker
Allerdings kann ich das Tempoproblem verstehen. Auf dem Fahrrad sollte ich mich auch an ein verträgliches Tempo halten. Und seien wir ehrlich - es gibt Raser nicht nur bei motorisierten Fahrzeugen.
Naja ich kann da keine tempo Schilder sehen, wenn die Stadt findet, dass man da zu schnell unterwegs ist, dann wäre das für mich der erste weg, ein tempo festzulegen
Auf dem Bild im Artikel ist ein Zebrastreifen. Da musst du eh vorsichtig fahren, da braucht man kein extra Tempolimit.
Die Hessenschau listet noch diverse andere Maßnahmen und die Interviewten beschreiben auch keine Probleme die explizit auf Zebrastreifen bezogen sind.
Das Raserproblem gibt es, keine Frage.
Aber so eine Maßnahme führt nur zur Meidung der Spur & zu mehr Radlys auf der den zu Fuß Gehenden zugewiesenen Spur, oder auf der Grünfläche daneben (falls es die gibt).
“Hubbel” auf dem Radweg sind die Pest!
@47363 @JensSpahnpasta @fedibiker WTF? Also, die Radfahrer werden über gefährliche Schwellen gegängelt, weil
Radfahrer mussten stark ausweichen, weil eine Autotür aufgegangen ist
(So ganz von alleine, wie immer in der Benzinpresse?)
Ja, aber um solche Ausweichmanöver zu verhindern kommen ja demnächst noch Schwellen als seitliche Begrenzung des Radwegs da hin. Dann gibt’s freie Fahrt in die Autotür. (Oder seitlichen Abflug auf den Fußweg für die, die doch noch versuchen auszuweichen.)
@47363 @JensSpahnpasta @fedibiker Ich seh’ das Problem nicht. Die Kurven sind absolut egal (es sei denn man fährt 35 km/h und es ist viel los, und hurra, dann tun sie ihren job). Die Schwellen sind etwas unangenehm, wenn man aufm Rennrad unterwegs ist, aber solange das nur an wenigen Stellen passiert, dann kann ich damit leben. Vom Text her scheint es ein vielgenutzter Radweg zu sein, und da braucht man dann evtl nicht denn Rennradler, der da gerade 'nen Strava Streckenrekord aufstellen will.
Ich bin keine Rennradlerin, aber empfinde mit meinem City-Bike (55er Reifen) Unebenheiten wie hochgedrückte Baumwurzeln, die mit solchen Schwellen in Größe & Form vergleichbar sind, als extrem unangenehm.
YMMV.Du kannst langsam rüberfahren und den Popo hochheben, dann ist es überhaupt nicht unangenehm. Auf dem Bild im Artikel ist das an einem Zebrastreifen, da musst du eh langsam fahren.
@47363 @JensSpahnpasta @fedibiker der übliche Blödsinn wenn Radfahren als Freizeitvergnügen betrachtet wird. Und nicht als Teil der Alltagsmobilität erkannt wird.
Am Sonntagnachmittag ist Entschleunigung ja ganz nett, morgens um 5 auf dem Weg zur Schicht sieht das anders aus.Und diese Schwellen sind einfach immer da und zwingen alle - völlig unabhängig vom Verkehrsaufkommen/ Situation - auf Schritttempo abzubremsen oder sich (und die “Ladung”: Einkäufe, Getränke, Kinder, Hunde) heftig durchrütteln zu lassen.
Wenn dann noch ein Radly mit einem Fully-MTB und forschem Fahrstil hinter “Oma Leni mit ihrem Pudel im Korb” oder einer Familie mit Kleinkind im Anhänger fährt und womöglich nicht mit deren Abbremsen rechnet…
Wie gut die Dinger wohl nachts bei Regen zu erkennen sind?
Und wie verhalten die sich bei Schnee und Eis?
@JensSpahnpasta Der Studierende der dieses katastrophale Konzept erarbeitet hat, der selbsternannte Experte der dieses Projekt betreut und der Bürgermeister, der behauptet dieses Projekt ist nicht gescheitert… sie alle sollten nochmal auf diese Lösung schauen und überlegen, ob dies mit Inklusion vereinbar ist. Mit Rikscha oder auch Rollirad, mit denen wir regelmäßig auf Touren unterwegs sind, wäre solch eine Konstruktion katastrophal. Wie so oft und überall waren hier Planer am Werk, die von Realität und Praxis absolut keine Ahnung haben.











