Mecklenburg-Vorpommern geht in der Digitalpolitik in die Offensive und setzt auf Eigenständigkeit. Wie das Finanz- und Digitalisierungsministerium bekannt gab, trennt sich das Land schrittweise von der Software großer Tech-Konzerne wie Microsoft. Stattdessen wird eine landesweite Plattform auf Open-Source-Basis aufgebaut. Dabei gehe es nicht nur darum, die digitale Souveränität zu erlangen, sondern auch mittel- und langfristig Geld einzusparen, sagte Finanzminister Heiko Geue (SPD).

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Im Zentrum der neuen Strategie steht die Einführung der in Deutschland entwickelten quelloffenen Online-Plattform Nextcloud

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Mittelfristig ist das Projekt viel größer angelegt: Über 50.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst – von den Ministerien bis hin zu den kommunalen Einrichtungen – sollen künftig mit dem System arbeiten.

  • HieroProtagonist@lemmy.ml
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    2 days ago

    Hat vielleicht finanzielle Gründe? Vielleicht ist nextcloud ja ein klarer Kostenvorteil, während Umschulung von allem Personal auf Linux Desktop plus Supportverträge teurer geschätzt wird als weiter Microsoft zu bezahlen.

    Genau das wird es sein. Die Umstellung der Office und Cloud Lösung bringt direkt einen messbaren Vorteil - Einsparungen. Die Umstellung der PC Flotte auf ein komplett anderes Betriebssystem inkl. Support, Mitarbeiterschulung etc. bringt außer dem wohligen Gedanken jetzt komplett auf freier Software unterwegs zu sein erstmal recht wenig.